Elterninfo

 

Einschulung

Die allgemeine Schulpflicht beginnt mit dem auf die Vollendung des sechsten Lebensjahres folgenden 1. September.

In den Monaten November/Dezember versendet die Stadt Bregenz einen Brief an alle betroffenen Eltern und Kinder. Der Brief beinhaltet die Termine zur Schülereinschreibung in der Volksschule Augasse, das Anmeldeformular und eine Vorstellung der VS Augasse mit allen ihren Möglichkeiten.

Sie erscheinen mit ihrem Kind, dem Anmeldeformular, der Geburtsurkunde und dem Anmeldeformular termingerecht in der Direktion. Der Schuldirektor macht sich in einem Gespräch ein erstes Bild vom zukünftigen Schulkind, stellt die Schule vor und bespricht mit Ihnen und ihrem Kind Wünsche und Anliegen.

Bis Ende März erhalten Sie eine Einladung zum verpflichtenden Schulreifetest von unserer Schule. Dieser findet im Mai statt und wird von mehreren Testteams in der VS Augasse durchgeführt. Falls ihr Kind die Schulreife noch nicht erlangt hat, stellt die Schule einen Vorschulbescheid aus.

Im Juni laden wir alle zukünftigen Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern zu unserem Schulfest ein. So können die Kinder an einem fröhlichen und bunten Nachmittag weitere Eindrücke von ihrer zukünftigen Schule sammeln, Klassenräume besichtigen und mitfeiern.

Unsere jahrgangsübergreifenden Klassen können zudem eine Schnuppermöglichkeit für die zukünftigen Schulkinder anbieten.

Die genauen Zeiten für den Schulstart im September erfahren Sie auf unserer Homepage, auf der Homepage der Stadt Bregenz sowie im Bregenzer Blättle. Ebenso informieren wir Sie hier über den Beginn der Mittags- und Nachmittagsbetreuung.

 

Gesundheits- und Erziehungstipps

Die Grundlage für die persönliche Entwicklung jedes Kindes sind Zuwendung und Liebe, die ein Kind bekommt. Jedes Kind freut sich über Wertschätzung und Lob der Eltern. Jedes Kind freut sich über Zeit, die es mit den Eltern verbringen kann. Jedes Kind freut sich darüber, wenn Eltern dem Kind aufmerksam zuhören. Das ist das Wichtigste für Ihr Kind.

 

Ernährung und Jause

Eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung  ist wichtig für Ihr Kind. Gesunde Lebensmittel sind beispielsweise Wasser, Tee, Obst, Gemüse, Vollkornprodukte, Kartoffeln, Fisch. Ungesunde Lebensmittel sollten hingegen nur selten gegessen werden, dazu zählen Süßigkeiten, Fertiggerichte und Fast Food, in Fett Gebackenes, Limonade.

Kinder gewöhnen sich an die Ernährung, die ihnen zuhause vorgelebt wird. Deshalb ist es  wichtig, dass eine gesunde Ernährung bereits von früher Kindheit an in der Familie gepflegt wird. Gemeinsames Kochen mit den Kindern fördert das Interesse an der Ernährung und den familiären Zusammenhalt. Sollte es aus Zeitgründen nicht möglich sein, selbst zu kochen, empfehlen wir die schulische Mittagsbetreuung.

 Folgende Tipps können wir für eine gesunde Ernährung geben:

  • 3 Gerichte täglich (Frühstück, Mittagessen, Abendessen)
  • Wir empfehlen eine gemeinsame warme Mahlzeit
  • Ausreichend Wasser trinken
  • Als Jause eignen sich Obst, Gemüse und Vollkornprodukte
  • Süßigkeiten und Zucker unbedingt begrenzen (z.B. einmal täglich etwas Süßes)

In der VS Augasse wünschen wir uns, dass die Kinder ausschließlich Leitungswasser trinken und eine gesunde Jause ohne Süßigkeiten mitbringen.

 

Schlaf

Kinder brauchen ausreichend Schlaf, damit sie morgens gut aufstehen und damit sie in der Schule den Stoff gut aufnehmen können. Das Lernen wird ohne ausreichend Schlaf zur Qual und misslingt.

Es gibt Unterschiede im kindlichen Schlafbedürfnis. Wir empfehlen, jüngere Volksschulkinder spätestens um 20:00 Uhr und ältere Volksschulkinder spätestens um 21:00 zu Bett zu schicken.

  • Förderlich für einen erholsamen Schlaf sind:
  • Kinder immer zur selben Zeit ins Bett schicken
  • Nicht zu viel essen oder trinken, bevor man ins Bett geht
  • Eine Stunde vor dem Schlafengehen nicht mehr fernsehen, mit dem Computer oder anderen elektronischen Geräten spielen
  • Bewegung untertags fördert einen guten Schlaf
  • Ritual für das zu Bett gehen ausdenken (z.B. Geschichte vorlesen, zudecken, …)

Ein Kinderzimmer soll ruhig, gemütlich und frei von Elektronik sein – also bitte keine Handys oder Spiele mit ins Bett nehmen

Schlafstörungen können verschiedene Ursachen haben, angefangen von falscher Ernährung bis hin zu belastenden Erlebnissen. Sollte ihr Kind unter Schlafstörungen leiden, ist es deshalb ratsam, dem nachzugehen und Experten hinzu zu ziehen.

 

Bewegung

Bewegung und Sport sind wichtige Bausteine, um gesund und fit zu bleiben. Außerdem macht Bewegung viel Spaß und glücklich. Kinder sollten das möglichst früh lernen, damit sie auch später Sport und Bewegung in ihren Alltag einbauen.

Hier ein paar Anregungen von unserer Seite:

  • Lassen Sie Ihr Kind den Schulweg zu Fuß gehen! So wird Ihr Kind richtig wach und es kann bereits am Schulweg Kontakte knüpfen und Freundschaften pflegen.
  • Seien auch Sie ein Vorbild und zeigen Ihrem Kind, dass nicht jeder Weg mit dem Auto gemacht werden muss. Übrigens kann man auch zu Fuß gehen, wenn es regnet, solange man mit richtiger Kleidung und Regenschirm ausgestattet ist.
  • Gemeinsame Bewegung mit der ganzen Familie (z.B. in Form einer Wanderung, eines Ausfluges ins Schwimmbad oder einer Radtour) tun der gesamten Familie gut und bringt die Familienmitglieder näher zusammen.

Melden Sie Ihr Kind bei einem Sportverein an. Dort lernt es die Sportart von Grund auf kennen und kann neue Kontakte knüpfen. Fragen sie ihr Kind, welche Sportart ihm Spaß und Freude bereitet. Unter folgendem Link finden Sie eine Sammlung an Sportvereinen im Bezirk Bregenz: https://www.bregenz.gv.at/nc/leben/sport/sportvereine/

 

Medienkonsum

Medien sind in der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken. Zudem bieten Medien Chancen und Erleichterung im späteren Berufsalltag. Daher ist es sehr wichtig, dass Sie und Ihr Kind sich mit Medien auseinander setzen. Als Erziehungsberechtigte sollten Sie aber unbedingt Regeln für die Mediennutzung aufstellen. Hierzu ein paar Empfehlungen:

 

  • Beachten Sie Altersgrenzen und beschränken Sie den Zugang zu PC, Handy oder Tablet.
  • Nicht alle Spiele und Internetseiten sind jugendfrei, sie können ihrem Kind schaden!
  • Begrenzen Sie den Medienkonsum auf folgende Zeiten pro Tag:

            o   4 bis 6 Jahre:             20-30 Minuten
            o   7 bis 10 Jahre:            ca. 45 Minuten
            o   11 bis 13 Jahre:          ca. 60 Minuten

  • Vereinbaren Sie mit ihrem Kind die Tageszeiten, an denen keine Medien genutzt werden sollen.
  • Interessieren Sie sich für die Medien, die Ihr Kind nutzt und informieren Sie sich darüber. Die Kinder freuen sich übrigens sehr, wenn man sie selbst fragt bzw. auch mal mit ihnen spielt.
  • Zeigen Sie Ihrem Kind Alternativen, wie die Freizeit auch ohne Medien gestaltet werden kann (Sportliche Aktivitäten, Ausflüge, zeichnen, Spiele spielen,…).
  • Ganz wichtig ist es, selbst ein Vorbild im Umgang mit Medien zu sein, da die Kinder vieles von uns abschauen und annehmen.

Kontakt/Infos/Hilfe zum Thema Medien finden Sie unter LINKS.

 

Konflikte unter Kindern

Konflikte unter den SchülerInnen kommen im Alltag jeder Schule vor.

Solche Konflikte können eine Chance darstellen, damit die Kinder lernen, sich in

Konfliktsituationen richtig zu verhalten. Hierzu folgende Tipps:

  • Geraten Kinder in einen Streit, ist es wichtig, dass sie lernen, den Streit nicht mit Abwertung (z.B. Schimpfwörter) hochzuschaukeln. Stattdessen ist es ratsam, dem Gegenüber die eigene Situation und die eigenen Gefühle zu erklären. Hilfreich zur Lösung eines Streits sind Ich-Botschaften (z.B. Ich bin traurig, wenn du mich nicht mitspielen lässt), STOPP sagen wenn jemand zu weit geht, Hilfe holen wenn der Streit nicht selbst geregelt werden kann.
  • Wiederkehrende Konflikte sollten einer Lehrperson gemeldet werden. Hier braucht es Unterstützung durch eine neutrale Person.
  • Bei körperlicher Gewalt muss auf jeden Fall eine erwachsene Person (z.B. Lehrperson, Beratungslehrerin, Schulsozialarbeit, Schulleitung) eingebunden werden. Gewalt darf nicht toleriert werden! Bitte dringend Unterstützung suchen.

 

Konflikte unter Eltern

Konflikte kommen selbstverständlich auch in jeder Familie vor. Jedoch ist es wichtig, dass die Erwachsenen sich Gedanken machen, was davon kindgerecht ist und was nicht. Was die Paarbeziehung betrifft, sollte nicht vor/mit den Kindern ausgetragen werden.

Gibt es hingegen Streit im Hinblick auf familiäre Themen (z.B. den nächsten Urlaub, die Ernährung, den Medienkonsum), sollte das Kindeswohl im Fokus stehen. Hier können Kinder auch mit in die Problemlösung eingebunden werden. Es ist für die Entwicklung der Kinder förderlich, mitzudenken und sich einzubringen. Also fragen Sie auch Ihr Kind, was es zu dem Thema sagen möchte. Bei Erziehungsthemen ist es außerdem sehr wichtig, dass die Eltern eine gemeinsame Haltung einnehmen und sich nicht gegenseitig in den Rücken fallen.

Eine wichtige Grundregel für Konflikte ist, dass sie gewaltfrei gelöst werden. Bei Gewalt in der Familie muss dringend Hilfe geholt werden, denn Gewalt zerstört Familien!

Aber auch Beschimpfungen unter den Erwachsenen belasten die Kinder sehr. Zudem sollten wir auch hier eine Vorbildrolle einnehmen, weil die Kinder Erwachsene nachahmen.

Kontakt bei Konflikten unter den Erziehungsberechtigten:

https://www.ifs.at/familienberatung.html

https://www.ifs.at/gewaltberatung.html

 

Hausübungen und Lernen

Regelmäßige Hausaufgaben gehören zum Schulalltag und zur Arbeit der Kinder. Jedes Schulkind sollte in der Lage sein, seine Hausaufgaben selbstständig und ohne große Hilfe zu bewältigen. Ist das nicht der Fall, oder braucht Ihr Kind außergewöhnlich lange dafür, suchen Sie bitte das Gespräch mit der Klassenlehrerin/ dem Klassenlehrer.

  • Hausaufgaben möglichst jeden Tag zur gleichen Zeit machen.
  • Ein eigener, ruhiger Platz hilft dem Kind, sich zu konzentrieren und seine Schulsachen in Ordnung zu halten.
  • Ablenkung durch Geschwister, Fernsehen, Radio, Handy oder Computer vermeiden.
  • Manchen Kindern hilft es, wenn sich ein Erwachsener im selben Raum aufhält.
  • Sprechen Sie mit der Lehrperson, an welchen Tagen der Woche Hausübungen gegeben werden und beachten Sie das Mitteilungsheft.

Die gleichen Tipps gelten auch, wenn Ihr Kind für die Schule lernen muss. Die Erfahrung zeigt, dass die wenigsten Volksschulkinder es schaffen, ganz allein auf eine Lernzielkontrolle, einen Test oder eine Schularbeit zu lernen. Sie brauchen Begleitung und manchmal Hilfe, um den Lernstoff einzuteilen.

 

Schulsachen und Ordnung

Um in der Schule gut arbeiten zu können, bedarf es einiger Hilfsmittel.

  • Wichtig für alle Kinder ist eine Federschachtel, die mit gespitzten Bleistiften und Buntstiften, Radiergummi, Spitzer und Lineal ausgestattet ist. Achten Sie bitte gemeinsam mit Ihrem Kind auf die Vollständigkeit der Federschachtel und ergänzen Sie Fehlendes bitte möglichst rasch.
  • Eine Heftmappe schützt Hefte, Bücher und Arbeits- oder Karteiblätter und ist sehr empfehlenswert.
  • Das alles findet samt Jausenbox und eventuell einem Trinkbecher in einer Schultasche gut Platz. Auch ein Turnbeutel mit Turnsachen und Gymnastikpatschen ist notwendig.
  • Zu Beginn des Schuljahres erhalten Sie von der Klassenlehrerin/ dem Klassenlehrer eine Liste mit allen Dingen, die zusätzlich benötigt werden. Diese Liste kann von Klasse zu Klasse variieren.
  • Bitte packen Sie die Schultasche regelmäßig gemeinsam mit Ihrem Kind und kontrollieren Sie dabei auch, ob sich Mitteilungen von der Schule darin befinden.

„Übriggebliebene“ Kleidungsstücke oder Schirme werden in den Fundkisten gesammelt und wir freuen uns, wenn sie den Weg nach Hause wiederfinden.

 

Schulgemeinschaft und Zusammenarbeit

Für eine gelingende Schule ist die Mithilfe und Mitwirkung der Eltern unabdingbar und sehr wünschenswert. Bitte nehmen Sie die unterschiedlichen Termine im Rahmen des Schullebens ernst (Elternsprechtage, Klassenelternabend, Feste usw.) und unterstützen Sie die Lehrpersonen durch Ihre Mithilfe etwa bei Ausflügen. Wenn Sie zudem noch etwas Zeit erübrigen können, um sich im Elternverein zu engagieren, dann ist das sehr erfreulich.

 

4. Klasse - Was nun?

Welche Schule wird mein Kind nächtes Jahr besuchen?
Was muss ich tun?

Die Eltern unserer Viertklässler bekommen im Herbst eine Einladung für einen Elterninformationsabend, welcher meistens Mitte /Ende November stattfindet.
Zwischen Anfang Dezember und Ende Jänner finden an vielen Schulen Tage der offenen Türen statt. Lassen Sie sich diese Gelegenheiten bitte nicht entgehen und besichtigen Sie die Schulen mit Ihrem Kind.
Die Mittelschule Rieden lädt meist alle Kinder unserer Schule zu einem Schnuppernachmittag ein, den die Klasse dann gemeinsam besucht.
Für den Besuch in Spezialklassen (Musik, Kreativ, Sport), müssen Aufnahmeprüfungen abgelegt werden. Bitte achten Sie auf die Anmeldefristen dafür.
Für die anderen Klassen gilt: Die Anmeldung erfolgt mit dem Halbjahreszeugnis im Februar.

Unsere Sprengelmittelschulen:
NMS Stadt (Schwerpunkt Musik, Wahlpflichtbereiche "Digitale Medien", "Kreativität", "Naturwissenschaft" ) Web
NMS Rieden Web
Weitere öffentliche Mittelschulen in Bregenz:
NMS Schendlingen (früher Vorkloster - mit Sportklassen) Web
Private Mittelschule:
PMS Marienberg Web
Öffentliche Gymnasien:
BG Blumenstraße (mit Kreativzweig) Web
BG Gallusstraße Web
Private Gymnasien:
PG Collegium Bernardi Mehrerau Web
PG Sacré Coeur Riedenburg Web
 

Umfassende Informationen finden Sie auf WAS:

https://ssl.schulanmeldung.at/index.php